Leichte
Sprache

Herzlich willkommen!

Hier finden Sie Informationen in Leichter Sprache
über das Projekt „Bürger-Rat Klima“.
Die Informationen haben diese Teile:

Ein Bürger-Rat allgemein

Ein Bürger-Rat ist eine Form der Bürger-Beteiligung.
Das bedeutet: Bürgerinnen und Bürger
können zu einem bestimmten Thema
Fragen stellen und ihre Meinung sagen.

Die Teilnehmenden eines Bürger-Rats
bekommen zuerst Informationen zu dem Thema.
Dann können sie sich miteinander austauschen
und eine gemeinsame Meinung bilden.

Nach der Meinungs-Bildung beschließt der Bürger-Rat
Tipps und Vorschläge für die Politik.
Aber die Politik muss sich nicht daran halten,
anders als zum Beispiel bei einer Volks-Abstimmung.

Was ist das Besondere bei einem Bürger-Rat?
Die Teilnehmenden werden per Zufall ausgewählt.
Dafür werden viele Bürgerinnen und Bürger angefragt
und dann die Personen ausgewählt,
die zusammen die Vielfalt unserer Gesellschaft abbilden.

Der erste Bürger-Rat fand im Herbst 2019 statt
und beschäftigte sich mit dem Thema Demokratie.
Der zweite Bürger-Rat fand online Anfang 2021 statt
und beschäftigte sich mit der Rolle Deutschlands in der Welt.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter
buergerrat.de und deutschlands-rolle.buergerrat.de

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Der Bürger-Rat Klima

Hintergrund

Wenn Kohle, Erdgas oder Erdöl verbrannt werden,
dann entsteht Kohlenstoff-Dioxid, kurz CO2.
CO2 ist ein natürlicher Bestandteil unserer Luft.
Aber zu viel CO2 verändert das Klima auf der Erde.
Diese Klima-Veränderung nennt man Klima-Wandel.

Der Klima-Wandel bedroht das Leben auf der Erde.
Aber wir können den Klima-Wandel aufhalten.
Dafür müssen wir unseren CO2-Ausstoß verringern.
Wir müssen mehr Sonnen- und Wind-Energie nutzen,
statt Kohle, Erdgas oder Erdöl zu verbrennen.

Das wichtigste weltweite Klima-Schutz-Ziel ist:
Die steigende Erwärmung der Erde wird gebremst.
Bis zum Jahr 2050 darf die weltweite Temperatur
nur noch um höchstens 1,5 Grad steigen.
Sonst verändert sich das Klima auf der Erde zu sehr.

Wir können das Klima-Schutz-Ziel 2050 nur erreichen,
wenn alle Länder auf der Erde mitmachen.
Deshalb hat der Deutsche Bundes-Tag im Jahr 2019
ein Klima-Schutz-Gesetz für Deutschland beschlossen.
In dem Gesetz stehen viele Ideen und Maßnahmen.

Fachleute für Klima-Schutz sagen:
Deutschland kann nur mit dem Klima-Schutz-Gesetz
nicht seine Klima-Schutz-Ziele erreichen.
Wir brauchen noch mehr gute Ideen und Maßnahmen.
Die nächste Bundes-Regierung muss handeln.

Aufgaben und Ziele

Der Bürger-Rat Klima soll die Politik unterstützen
bei der Erreichung der deutschen Klima-Schutz-Ziele.
Dafür soll er Tipps und Vorschläge entwickeln.
Die Teilnehmenden des Bürger-Rats Klima
überlegen gemeinsam, unabhängig und frei:
Welche Ideen und Maßnahmen sind gleichzeitig
gut für die Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft?

Am Ende stimmt der Bürger-Rat Klima ab
über alle erarbeiteten Tipps und Vorschläge.
Dann wird ein sogenanntes Bürger-Gutachten erstellt.
Dieses Bürger-Gutachten bekommt der Bundes-Tag
nach der Bundes-Tags-Wahl im September 2021.
Das Bürger-Gutachten soll bei den Verhandlungen
der neuen Regierungs-Parteien beachtet werden.

Der Bürger-Rat Klima ist der dritte Bürger-Rat in Deutschland.
Verantwortlich ist der Verein „BürgerBegehren Klimaschutz“.
Der ehemalige Bundes-Präsident Horst Köhler
ist der Schirm-Herr des Bürger-Rats Klima.
Das bedeutet: Er fördert und schützt den Bürger-Rat.

Auswahl der Teilnehmenden

Für die Auswahl der Teilnehmenden im Bürger-Rat Klima
wurden etwa 14.000 Personen ab 16 Jahren angerufen.
Dafür wurden Festnetz- und Mobil-Nummern
mit einem Computer-Programm zufällig ausgewählt.

Die angerufenen Personen wurden gefragt:
Haben Sie Lust, am Bürger-Rat Klima teilzunehmen?
2.000 Personen haben erstmal mit „Ja“ geantwortet.
Knapp 600 Personen haben sich dann angemeldet.

Der Bürger-Rat sollte insgesamt 160 Mitglieder haben
und die Vielfalt unserer Gesellschaft abbilden.
Deshalb wurde bei der Auswahl der Teilnehmenden
auf diese Merkmale geachtet:

  • Es sollen Menschen aus allen Bundes-Ländern teilnehmen.
  • Die Teilnehmenden sollen aus unterschiedlich großen Orten kommen, zum Beispiel aus Großstädten und aus kleinen Dörfern.
  • Das Alter und Geschlecht, der Bildungs-Abschluss und die Herkunft der Teilnehmenden sollen der Zusammensetzung der Bevölkerung entsprechen.



Ablauf und Termine

Das Projekt „Bürger-Rat Klima“ startete Ende 2020
mit einer Aufforderung von Fachleuten für Klima-Schutz.
Sie forderten: Die Bevölkerung soll noch im Jahr 2021
an der Gestaltung der Klima-Schutz-Ziele beteiligt werden.

Zuerst haben viele Fachleute für Klima-Schutz
Themen für den Bürger-Rat Klima vorschlagen.
Außerdem wurden die Parteien aus dem Bundes-Tag
und verschiedene Organisationen und Verbände gefragt:
Was findet ihr wichtig beim Klima-Schutz?
Dann wurden die Themen für den Bürger-Rat festgelegt.

So sind 4 Handlungs-Bereiche für Klima-Schutz entstanden:

  • Verkehr 
  • Gebäude und Wärme 
  • Energie-Erzeugung 
  • Ernährung

Der Bürger-Rat Klima trifft sich insgesamt 12 Mal.
Bei diesen Treffen diskutieren die Teilnehmenden
über die 4 festgelegten Handlungs-Bereiche.
Wegen der Corona-Lage finden die Treffen online statt.

Das sind die Termine für die Treffen des Bürger-Rats:

Einführung und Kennenlernen
am 26. April von 18:00 bis 21:00 Uhr

Möglichkeiten und Ideen für die Zukunft
am 28. April von 18:00 bis 21:00 Uhr

Einführung in die 4 Handlungs-Bereiche
am 5. Mai von 18:00 bis 21:00 Uhr

Start der Diskussionen in 4 Kleingruppen
am 8. Mai von 9:30 bis 17:30 Uhr

Austausch zwischen den Kleingruppen
am 12. Mai von 18:00 bis 21:00 Uhr

Erste Vorschläge in Kleingruppen
am 19. Mai von 18:00 bis 21:00 Uhr

Rückmeldung von der Wissenschaft
am 29. Mai von 9:30 bis 17:30 Uhr

Diskussionen in Kleingruppen
am 5. Juni von 9:30 bis 17:30 Uhr

Austausch zwischen den Kleingruppen
am Juni von 18:00 bis 21:00 Uhr

Überarbeitung der Vorschläge
am 16. Juni von 18:00 bis 21:00 Uhr

Entwurf des Bürger-Gutachtens
am 19. Juni von 9:30 bis 17:30 Uhr

Abstimmung über Bürger-Gutachten
am 23. Juni von 18:00 bis 21:00 Uhr

Alle Treffen des Bürger-Rats Klima werden aufgezeichnet
und dann auf YouTube online gestellt.

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